Casino Zitate

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Casino Zitate 2018-02-26T21:06:22+00:00

Eine Sammlung von Casino-Zitaten

»Heute ist das Spielen in den Casinos zu einer gutbürgerlichen Unterhaltung geworden. Ein Großteil der Besucher der modernen Spielsäle kommt, um sich zu unterhalten. Das Spiel mit dem Zufall vermag sie vom Alltagsgedanken zu befreien«.
– Brigitte Hochauer (Jahrgang 1944) in ihrer Doktorarbeit “Entscheidungsverlauf in einer riskanten Spielsituation” an der Philosophischen Fakultät der Universität Salzburg.

»Der Spielteufel ist längst ein Funktionär der öffentlichen Finanzwirtschaft geworden«.
– Kur- und Casino-Zeitung von Lindau im Jahre 1952

»Roulette: Konzessionierte Selbstzerstörung«
– Das Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« am 28. April 1980

»Es gibt nur zwei Möglichkeiten, auf Dauer beim Roulette zu gewinnen: Jetons zu stehlen oder Systeme zu verkaufen«.
– Albert Einstein (1879-1955), der sich ein Jahr lang mit Roulette beschäftigt hat.

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Roulette Tisch in einem Casino


»Wir bekämpfen den Alkoholismus seit Jahrzehnten –
immer noch – erfolgreich mit der Alkoholsteuer und schämen uns nicht, hieraus jährlich Dutzende von Millionen dem Bundeshaushalt zuzuführen. Das Geldspiel verbieten wir, ohne unserem Verbot Nachachtung verschaffen zu können. Worin liegt der moralische Unterschied, wenn nicht Willkür vorliegt«.

– Alt-Nationalrat Bernhard Müller aus Zürich.

»Das Casino ist jener Ort, an dem man seine Bedürfnisse nach unmittelbarem Erlebnis, Spannung, Aufregung und Abenteuer am besten befriedigen kann. Außerdem kann man dort unkompliziert und ohne Konsumzwang unter Menschen sein und damit der individuellen Isolation in der modernen Gesellschaft entfliehen. Casinos vermitteln ein mehrdimensionales Abenteuer von eigenständigem, authentischem und hochemotionalem Erlebniswert «.
– Dr. Leo Wallner Oahrgang 1935), Generaldirektor und Alleinvorstand der »Casinos Austria«.

»Spiel ist ein Grundbedürfnis des Menschen, und zwar Spiel in allen Variationen. Mit materiellem Gewinn ist letztlich das Bedürfnis verbunden, sich individuelle Freiheit zu verschaffen«.
– Diplomkaufmann Lothar Lammers Oahrgang 1928), Geschäftsführer der Westdeutschen Spielbanken GmbH (eine Tochter der Westdeutschen Landesbank Girozentrale).

»Spielbanken sind ein Dorado für Kontaktsuchende, eine täglich neu zusammengewürfelte Party«.
– Die Frauenzeitschrift »Cosmopolitan« im Juli 1985

»Wer sich auf den Spielplatz begibt, zu spielen, der selbe begibt sich in eine Gefahr, darin er nicht allein sein Geld, sondern auch sein Leib, Leben, ja was das Allerschrecklichste ist, sogar seiner Seelen Seligkeit verlieren kann«.
– Hans Jakob von Grimmelshausen (1622-1676) in seinem »Abenteuerlichen Simplicissimus«.

Roulette

Roulette

»Ein Kind, das nicht spielt, ist nicht gesund«.
– Alte Hausregel.

»Das Glück ist blind«.
– Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.)

»Es gibt nichts Gerechteres als das Glück«.
– Publikumsliebling Hans Joachim Kulenkampff in seinem TV-Quiz »Einer wird gewinnen« am 19. Oktober 1985. Von Kuli stammt auch der Ausspruch: »Geld macht nur reich«.

»Der Spieler darf nur mit eigenem Geld spielen. Er muss sich im Vollbesitz seiner geistigen und moralischen Kräfte befinden. Bei dem Spiel selbst muß es ehrlich zugehen. Die Gewinnchancen müssen für alle Spieler einigermaßen gleich sein und dürfen nicht auf der überlegenen Geschicklichkeit des Gegenspielers beruhen«.
– Florent Deshayes (1853-1930), französischer Professor der Moraltheologie. Er hat die moralischen Voraussetzungen entwickelt, unter denen das Spiel erlaubt ist.

»Sieben öffentliche Spielbanken bestanden im Gebiet des Norddeutschen Bundes, als das Gesetz vom 1. Juli 1868 erging: die Banken in Wiesbaden, Ems, Homburg, Pyrmont, Wildungen, Nauheim und Travemünde. Sie hatten Unheil genug über die Bevölkerung gebracht. Wie ein befreiendes Aufatmen ging es daher durch alle arbeitsehrlichen Kreise des Volkes, als der Alp der Spielbanken von ihnen genommen wurde.«
– Dr. Weiß, Regierungsrat beim Polizeipräsidium Berlin, im Jahre 1919 in seinem Buch »Glücksspiel, Spielklubs und öffentliche Spielbanken«.

»Es stimmt- während man spielt, wird das Geld wieder das, was es eigentlich stets sein sollte: ein Spielzeug, Jetons, etwas Austauschbares und seiner Natur nach Bedeutungsloses«.
-Frarcoise Sagan in ihrem Buch »Das Lächeln der Vergangenheit«. Die französische Autorin (Jahrgang 1935), eine leidenschaftliche Spielerin, ließ sich im Casino von Monte Carlo selbst sperren.

»Dieselben deutschen Männer, die vor Sittlichkeit überströmen, wenn ein pazifistischer Film oder ein Film gegen die Geschlechtskrankheiten läuft, scheuen sich nicht, eine so unsittliche und verderbliche Sache, wie es das öffentliche Glücksspiel ist, zu propagieren«.
– Das notierte 1930 der Schriftsteller und Journalist Kurt Tucholsky (1890-1935).

»Von allen Spielern, erzählte mir einmal ein alter Croupier, sind jene am gefährlichsten, die in irgendeiner Art von Furcht leben: Furcht vor dem Leben, dem Alter, unsicheren Vermögensverhältnissen, Furcht vor Krankheit oder Tod. Männer um Fünfzig und Frauen um Vierzig sind gefährdet, weil sie häufig die Empfindung haben, am Ende ihrer Erlebnisfähigkeiten zu stehen … Von solchen Spielern leben die Banken. Nicht von den ängstlichen Touristen und Gelegenheitssetzern mit dem schlechten Gewissen vor der Ehefrau, und nicht von den großen manischen Spielern, die Tausende riskieren, aber auch Tausende forttragen. Nicht von ihnen. Nur von den Menschen in Furcht. In keinem Jahrhundert haben die Spielsäle deshalb auch so floriert
wie in unserem«.
– Johannes Mario Simmel (Jahrgang 1924) in seinem Roman »Gott schützt die Liebenden« aus dem Jahre 1957.

»Die Tatsache, daß eine kleine Anzahl haltloser Menschen beim Spiel über ihre wirtschaftlichen Verhältnisse hinausgeht, rechtfertigt es nicht, der großen Mehrzahl dieses Vergnügen zu verbieten und Betriebe zu verhindern, die einer großen Anzahl von Angestellten die Existenzgrundlage geben«.
– Dr. jur. Herbert Kraus, ordentlicher Professor des öffentlichen Rechts an der Universität Göttingen, im Jahre 1952 in seinem Rechtsgutachten »Spielbankverbot und Bonner Grundgesetz«. Er hat die Arbeit im Auftrag der Spielbank Bad Homburg erstellt.

»Ich habe meinen Job geliebt – bis auf zwei Dinge: den Qualm am Arbeitsplatz und die Qual zuzuschauen, wie manche Gäste sich ruinieren«.
– Croupier und Tisch-Chef Georg T . (Jahrgang 1948), der im November 1985 nach 14 Dienstjahren fristlos entlassen wurde. Der bis dato unbescholtene Vater von drei Kindern, der im Monat rund 5700 Mark verdiente, hatte zwei Italienern und einem Marokkaner ungerechtfertigt Gewinne ausgezahlt.

»Inflationsangst treibt die Massen von Mini-Spekulanten und Eintags-Hasardeuren zu allen Zeiten an die T ische des vermeintlichen Glücks. Etwas von letzter Chance und letzter Lust, die Euphorie des Risikos, erfasst beinahe jeden, wenn auch nur vorübergehend … Dieses “ich will es wissen” des Spielers ist mir fremd. War mir fremd bis zu jenem Tag in Las Vegas«.
– Fernseh-Präsentatorin Margret Dünser (1926-1980), bekanntgeworden durch die »V.l.P.-Schaukel«, in ihrem Buch »Highlife« aus dem Jahre 1979.